Bundesliganachwuchs zu Gast im Gesmolder Sportpark

Am Mittwoch, 13.11.2019, 19.30 Uhr ist die Sportanlage des SV Viktoria Schauplatz für das Halbfinale des A-Junioren–Niedersachsenpokals, in dem der VfL Osnabrück die Mannschaft von Hannover 96 empfängt.

Beide Teams versprechen dabei Jugendfußball auf höchstem Niveau: die leicht favorisierten Gäste aus der Landeshauptstadt spielen in der A-Juniorenbundesliga, während der VfL aktuell in der Spitzengruppe der Regionalliga steht und den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga, der höchsten nationalen Jugendspielklasse, anpeilt. Somit ist dieses Spiel sicherlich für viele Jugendtrainer und –spieler aus der Region Anschauungsunterricht und somit eine Pflichtveranstaltung.

„Wir freuen uns, dass wir erneut unsere Anlage zur Verfügung stellen können, nachdem der VfL bereits sein Pokalviertelfinale gegen den TSV Havelse bei uns ausgerichtet hat.” sagt Gesmolds Fußballobmann Norbert Stratmann und sieht dieses Spiel auch als Bestätigung für die gute Arbeit, die die Viktoria in die Entwicklung und Gestaltung des Sportpark gesteckt hat, sowie den hohen Aufwand für die regelmäßige Pflege auf und neben dem Platz. Besondere Vorbereitungen stehen für die Gesmolder daher nicht an, mit einer kleiner Einschränkung: „Sicherlich werden wir kurz vor der Partie noch einmal unsere Tore in Augenschein nehmen.” spielt der Obmann mit einem kleinen Augenzwinkern darauf an, dass im Spiel gegen Havelse der erste Treffer des VfL für etwas Aufregung gesorgt hatte, weil der Ball offensichtlich durch ein Loch im Netz rutschte und die Gäste daher der Ansicht waren, der Schuss hätte das Tor verfehlt.

Eine kleine lokale Note hat das Spiel darüber hinaus, denn mit Tom Bertelsmann (ehemals TSV Riemsloh) und Konstantinos „Kosta” Keissoglou (ehemals SC Melle) feiern zwei „Meller Jungs” ein sportliches Wiedersehen im Grönegau. Nachdem beide gemeinsam in der C- und B-Jugend beim VfL Osnabrück spielten, wechselte Kosta im Sommer 2018 nach Hannover und steht somit nun bereits die dritte Saison im Kader der 96´er. Seine sportliche Rückkehr in die Heimat und das Spiel gegen ehemalige Mannschaftskameraden wird sicherlich auch Familie, Freunde und Bekannte auf beiden Seiten in den Sportpark locken. Darauf freut sich auch Gesmolds Jugendwart Thomas Linnemann: „Dass es auch Jungs aus unserer Region in den Bundesliga-Nachwuchs schaffen, ist sicherlich Anreiz und Ansporn für viele weitere Jugendspieler, die auch das Ziel haben, höherklassig Fußball zu spielen und der Beweis dafür, dass dies möglich ist, auch wenn der Weg dahin sehr lang und schwierig ist. Gleichzeitig sind Tom und Kosta aber auch ein Beweis dafür, dass hier in der Region gute Jugendarbeit gemacht wird, die viel Wert auf die sportliche und persönliche Ausbildung der Kinder und Jugendlichen legt.”

 

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By redakteur / Editor, bbp_participant on Nov 07, 2019