B-Jugend klettert auf Rang 5

Viktorias B-Jugend besiegte am Wochenende mit einer disziplinierten Leistung im Sportpark an der Else den Viertplatzierten VfL Oythe verdient mit 2:0.

Die Gesmolder gingen dabei mit einem sehr dünnen Kader ins Spiel, da sie auf Manni Arling und Lukas Asplan (private Termine), als auch Henne Hollmann (A-Jugend) verzichten mussten. Nichts desto trotz wollten die Hausherren punkten und gingen dementsprechend konzentriert ins Spiel. Zunächst bestimmten jedoch die Gäste die Partie, außer einem Abschluss in der 19. Minute, der deutlich das Ziel verfehlte, konnten sie sich jedoch keine nennenswerten Gelegenheiten erarbeiten. Die Gesmolder wurden hingegen nach und nach offensiver und starteten ihrerseits die ersten Offensiv-Aktionen. In der 23. Minute konnte der VfL-Torwart eine Ecke von David Stieve nur abklatschen lassen, Viktoria-Kapitän Matteo Dodt war zur Stelle und hämmerte das Leder zur 1:0-Führung in die Maschen. Die Gäste versuchten, zu reagieren, aber die Viktoria-Offensive störte immer wieder mit viel läuferischem Einsatz den Spielaufbau des VfL und die Abwehr der Lilaweißen stand sicher. Kurz nach der Halbzeit sorgte ein vertändelte Ball im Gesmolder Mittelfeld für eine Oyther Chance, aber Schlussmann Walde Nuss war in der 43. Minute zur Stelle und klärte den Pass in die Spitze für die aufgerückte Abwehrreihe, der Nachschuss landete lediglich im Fangnetz. Die Viktoria hingegen blieb ihrem Prinzip treu und lief ein ums andere Mal die VfL-Abwehrspieler an, die sich somit mit dem Spielaufbau schwer taten. In der 48. Minute setzte Leon Kohmäscher den Innenverteidiger erneut unter Druck, dessen Rückpass zum Torwart zu kurz geriet, so dass David Stieve diesen erlaufen konnte. Er umspielte den Torwart, geriet dabei ein wenig nach außen, aber konnte trotzdem fast schon aufreizend lässig zu umjubelten 2:0-Führung vollenden. Der VfL reagierte wütend, brachte zunehmend Aggressivität ins Spiel, welche vom Schiedsrichter nicht oder nur kaum geahndet wurde - zur Verwunderung der Gesmolder Seite, die dies dem Spielleiter wiederholt deutlich zu verstehen gab. In der 59. Minute tauchte noch einmal Luke Stratmann nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld frei vor dem Tor der Gäste auf, konnte den Ball aber nicht ausreichend kontrollieren, so dass sein Abschluss deutlich neben das Gehäuse ging. Einer der Oyther-Stürmer, der bereits das gesamte Spiel mit unfairen Aktionen und Fouls auf sich aufmerksam gemacht hatte, ließ sich daraufhin in der 70. Minute zu einem frustrierten Tritt von hinten in die Beine eines Gesmolders hinreißen, für den ein Platzverweis angebracht gewesen wäre. Der Schiedsrichter beließ es jedoch bei einer Fünf-Minuten-Strafe. Der Widerstand des VfL war damit aber gebrochen, die Spieler mühten sich zwar weiterhin, die Viktoria unter Druck zu setzen, aber die Defensive stand bis zum Spielende weiterhin sicher und konnte alle Versuche souverän abwehren.

 

Trainer Steffen Meyer freute sich neben den drei Punkten auch über die  Leistung seines Teams: „Ein geiles Spiel meiner Mannschaft – alle haben voll mitgezogen und jeder hat seine Aufgaben, die wir vor dem Spiel besprochen haben, zu 100% umgesetzt. Das war aus taktischer Sicht absolut  überzeugend, zudem waren wir offensiv effektiv und haben unsere Gelegenheiten konsequent genutzt. Besonders freut mich, dass wir gegen eine so offensivstarke Mannschaft kaum Chancen zugelassen haben, nach langer Zeit endlich mal wieder „zu Null“ spielen konnten und dass auch die Spieler, die in letzter Zeit weniger Spielzeit bekommen haben, klasse mitgehalten haben und damit einen großen Anteil an diesem verdienten Sieg haben.“

 

 

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